Nach guten Wirksamkeitsdaten für das Medikament Raxone haben die Anleger am Mittwoch zu den Aktien des Baselbieter Pharmaunternehmens Santhera gegriffen. Der Aktienkurs stieg in einem schwächeren Markt um sechs Prozent auf 79,25 Franken.

Neue Daten einer spätklinischen Studie untermauerten die Wirkung der Arznei bei erblich bedingtem Muskelschwund (DMD). Demnach hatten mit Raxone behandelte DMD-Patienten ein geringeres Risiko, Probleme mit Bronchien- und Lunge zu bekommen als Patienten, die ein Placebo erhielten.

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Sie mussten seltener wegen solcher Komplikationen ins Spital und weniger mit Antibiotika behandelt werden. Das Medikament ist bereits zur Behandlung der Augenerkrankung LHON zugelassen und auf dem Markt.

(awp/mbü/ama)