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Kryptowährung
Südkorea setzt Schranken für Cyberwährungen

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Südkoreanische Regierungsvertreter: Der Handel mit Bitcoin und Co. wird eingeschränkt.Quelle: Keystone

Südkorea will seine Bürger vor den Risiken von Cyberwährungen schützen. In dem Land boomt der Handel mit dem neuen Internetgeld.

Veröffentlicht am 28.12.2017

Südkorea will strenger gegen spekulative Handelsgeschäfte mit Kryptowährungen vorgehen. Die Regierung kündigte dazu am Donnerstag zusätzliche Schritte an. So soll die Öffnung anonymer Konten für Cyberwährungen verboten werden.

Ausserdem plant die Regierung in Seoul ein neues Gesetz, das Aufsichtsbehörden unter bestimmten Umständen die Schliessung von Börsen erlaubt, an denen solche Währungen gehandelt werden. Ein Plan zur Besteuerung von Kapitalerträgen aus entsprechenden Handelsgeschäften wurde bereits früher angekündigt.

Regierung warnt vor Verlusten

Die Regierung warnt vor hohen Verlusten in diesem Bereich wegen exzessiver Kursschwankungen. Ihren Angaben zufolge liegen die Kurse der meisten Kryptowährungen an heimischen Handelsplätzen viel höher als in anderen Ländern. In Südkorea sind vor allem Bitcoin extrem beliebt, die in diesem Jahr dramatisch an Wert gewonnen haben. Auch Hausfrauen und Studenten mischen in dem Geschäft mittlerweile mit.

(sda/mbü)

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