Die Syngenta will künftig durch Innovationen punkten und setzt dabei auf eine Pipeline mit sechs Milliarden Dollar Umsatzpotenzial. Damit will der Konzern, der eine 47 Milliarden Dollar schwere Offerte der Monsanto abgelehnt hat, das Vertrauen der Anleger stärken.

Beim Pflanzenschutz verfügt Syngenta über 15 neue beziehungsweise Pipelineprodukte, die auf einen Spitzenumsatz von 3,6 Milliarden Dollar kommen könnten, wie aus einer Pressemitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Auch in anderen Segmenten will der Schweizer Konzern kräftig wachsen. «In den Bereichen Saatgut und Traits werden sich die Einnahmen durch Mais-Traits bis 2020 voraussichtlich mehr als verdoppeln», heisst es in der Mitteilung. Auf Saatgut entfällt ein überproportionaler Teil der Forschungsausgaben. Die Analysten von Bernstein sprechen allerdings von einem Problembereich.

Die Aktie von Syngenta tendierte in einem steigenden Schweizer Markt zuletzt unverändert mit 337,90 Franken. Seit dem 25. August, dem Tag vor dem Rückzieher von Monsanto, hat der Wert rund elf Prozent verloren.

(bloomberg/me/mbü)