Sorgen um die Konjunktur in China und ein wieder fallender Ölpreis haben die Aktienbörsen in Fernost am Mittwoch belastet. Die Zahlen vom Vortag zum überraschend starken Einbruch der chinesischen Exporte im Februar wirkten noch nach.

Auf die Stimmung drückte zudem, dass der Ölpreis nach der Erholung der vergangenen Tage erneut abrutschte. Dies alles schüre die Furcht vor einer stärkeren Flaute der Weltwirtschaft, sagten Experten. Die höchsten Verluste verbuchten die chinesischen Börsen, doch auch die meisten anderen asiatischen Handelsplätze gaben nach.

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Übrige Börsen in der Region betroffen

Der Index der chinesischen Leitbörse in Shanghai verlor 1,4 Prozent, das Barometer für die wichtigsten Aktien in Shanghai und Shenzhen sank um 1,2 Prozent. Nach der jüngsten Rally nahmen Investoren nun Gewinne mit, sagten Händler.

Vor allem Unternehmen aus dem Energie- und Rohstoffsektor verbuchten angesichts des wieder schwächeren Ölpreises Verluste. Die fallenden Kurse in China belasteten auch die übrigen Börsen in Fernost. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans tendierte 0,2 Prozent tiefer.

In Tokio gab der Nikkei-Index 0,8 Prozent auf 16'642 Punkte nach. Der starke Yen drückte Händlern zufolge vor allem die Kurse exportorientierter Unternehmen.

(sda/jfr/ise)