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Twitter knöpft sich Werbung für Kryptowährungen vor

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Twitter: Geht gegen unredliche ICOs vor.Quelle: Keystone

Twitter lässt den Kurs von Bitcoin crashen. Der Grund: Das Unternehmen macht mobil gegen unredliche Krypto-Werbung.

Veröffentlicht am 27.03.2018

Nach Google und Facebook schränkt auch der Kurzbotschaftendienst Twitter die Werbung für Kryptowährungen wie den Bitcoin ein. Um die Sicherheit der Twitter-Nutzer zu stärken, solle künftig die Werbung für die Kapitalbeschaffung in Kryptowährung (ICO) und den Verkauf virtueller Wertmarken verboten werden.

Dies teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Preis der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin fiel nach der Twitter-Ankündigung um acht Prozent unter die Marke von 8000 Dollar.

Einige Startups haben sich mit Hilfe von ICOs Milliarden von Dollar beschafft. Doch sind diese Finanzgeschäfte völlig unreguliert und riskant. Konsumentenschützer warnen vor undurchsichtigen Geschäften und vor Betrug rund um Kryptowährungen. Die Sorge, sie könnten von kriminellen Netzwerken zur Geldwäsche genutzt werden, ist gross. Ähnliche Massnahmen wie Twitter hatten Facebook bereits Ende Januar und Google Mitte März verkündet.

(sda/ise/mbü)

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