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UBS-Aktie erlebt einen schwarzen Tag

Sergio Ermotti: Niedrige Zinsen und hohe Marktvolatilität belasten. Keystone

Die UBS erwartet laut Sergio Ermotti ein schwieriges Quartal. Viele Kunden in der Vermögensverwaltung blieben zurückhaltend. Nach den Aussagen des Chefs fiel der Aktienkurs der Bank massiv.

Veröffentlicht am 16.03.2016

Die Grossbank UBS hat ihre Aktionäre auf ein durchwachsenes erstes Quartal eingestimmt. Das schwierige Umfeld habe sich angesichts niedriger Zinsen und anhaltender Marktvolatilitäten fortgesetzt, sagte UBS-Chef Sergio Ermotti am Mittwoch auf einer Bankenkonferenz.

In der Vermögensverwaltung hielten sich viele Kunden daher weiterhin zurück. «Während die Aktivität der Kunden nach den Tiefstständen im vierten Quartal wieder zugenommen hat, haben die Umsätze aus Transaktionen noch nicht wieder jene Niveaus erreicht, die wir typischerweise in den vergangenen ersten Quartalen gesehen haben.»

4,8 Prozent tiefer

In der Folge büsste die UBS-Aktie ein: Sie gab bis 12.45 Uhr um 4,4 Prozent auf 15,84 Franken nach und gehörte damit zu den grössten Verlieren des SMI. Des Gesamtmarkt lag zu diesem Zeitpunkt rund 0,3 Prozent im Minus. Die Aktie weitete im Sitzungsverlauf die Verluste aus und schloss bei einem leicht schwächeren Gesamtmarkt mit einem Minus von 4,8 Prozent.

(sda/gku)

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