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UBS-Aktie gibt an der Börse deutlich nach

UBS: Kernkapitalquote fällt überraschend stark. Keystone

Trotz guten Gewinnzahlen startete die Aktie mit einem Abschlag in den Handel. Dieser wird hauptsächlich mit Gewinnmitnahmen erklärt. Doch es gibt einen weiteren Grund.

Veröffentlicht am 28.07.2017

Mit den Gewinnzahlen zum zweiten Quartals hat die Grossbank UBS die Prognosen von Analysten übertroffen. Dennoch startet die Aktie am Freitag mit einem Abschlag in den Handel.

Die UBS-Titel eröffneten bei einem Kurs von 17,02 Franken und damit um 2,2 Prozent tiefer. In der Folge verstärkte sich der Abgabedruck noch und die Scheine fielen in den ersten Handelsminuten um zeitweise 4,3 Prozent. Auch der Gesamtmarkt gemessen am Leitindex SMI tendierte leicht tiefer.

Gewinnmitnahmen und tiefere Kernkapitalquote

Händlern zufolge näherten sich die Titel der UBS in den Wochen vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen kontinuierlich dem bisherigen Jahreshöchstkurs bei 17,49 Franken. Der Abschlag wird denn auch vorwiegend mit Gewinnmitnahmen erklärt.

Unter dem Strich stand im zweiten Quartal ein Reingewinn von 1,17 Milliarden Franken - 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und deutlich mehr als von Analysten erwartet. Allerdings fällt der Gewinnbeitrag aus dem Vermögensverwaltungsgeschäft insgesamt etwas schwächer aus als prognostiziert und die Kernkapitalquote fällt überraschend stark auf 13,5 Prozent.

Strengere regulatorische Vorschriften

Experten hatten im Vorfeld nur mit einer im Jahresvergleich leicht schwächeren Quote von 14 Prozent gerechnet. Schuld seien strengere regulatorische Vorschriften bei der Erkennung von risikogewichteten Aktiven, heisst es.

(sda/gku)

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