Die UBS zieht Übernahmen und Joint Ventures für ihr Asset-Management-Geschäft in Betracht, um besser mit größeren Wettbewerbern konkurrieren zu können, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.

Zu den Zielen könnten britische und US-amerikanische Vermögensverwalter gehören, die sich auf Privatkunden konzentrieren, sowie spezialisierte Vermögensverwalter in Bereichen wie Immobilien, sagten Personen, die anonym bleiben wollen. Führungskräfte der in Zürich ansässigen Bank seien der Meinung, dass der Vermögensverwalter mit einem Volumen von 800 Milliarden US-Dollar mehr Grösse brauche, um international konkurrieren zu können, sagten zwei der Personen. Die Bank werde wahrscheinlich keine einzelne grosse Akquisition vornehmen, hiess es weiter.

Der Aufbau von Masse ist bei Vermögensverwaltern in ganz Europa ein Schlüsselthema geworden angesichts des anhaltenden Drucks von grösseren, technologisch fortschrittlicheren US-Wettbewerbern, die ihre Gebühren unterbieten können. Bei der jüngsten Konsolidierung in der Branche taten sich Standard Life Plc und Aberdeen Asset Management Plc zusammen. Die UBS habe genug Kapital aufgebaut, um erneut Transaktionen zu erwägen, nachdem sie zuvor Übernahmen vermieden hatte, sagten die informierten Personen. 

Die UBS lehnte eine Stellungnahme ab.

(bloomberg/mlo/bsh)

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