Der Aktionärsaktivist Knight Vinke gibt seinen Kampf für einen Strategiewechsel bei der Schweizer Grossbank UBS auf. Der Vermögensverwalter habe seinen Anteil von rund einem Prozent bereits Ende vergangenen Jahres verkauft und dabei einen beträchtlichen Gewinn für seine Investoren erzielt, teilte ein Sprecher Knight Vinkes am Dienstagabend auf Anfrage mit.

Knight Vinke sei jedoch weiterhin um das Investmentbanking der UBS besorgt – besonders angesichts der derzeitigen Marktbedingungen. Der Hedgefonds werde die Situation weiter beobachten. Zuvor hatte das deutsche «Handelsblatt» darüber berichtet.

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Jahrelanger Kampf

Knight Vinke forderte von der Grossbank über Jahre hinweg die Abspaltung ihrer Investmentbanking-Aktivitäten. Der Fonds war überzeugt, dass das Kreditinstitut sich besser entwickelt, wenn es sich auf die Vermögensverwaltung beschränkt.

Ein UBS-Sprecher sagte: «Es gibt keine konkreten Anzeichen, dass Knight Vinke ein grosser Aktionär war. Offensichtlich hat die Argumentation von Knight Vinke keine Zustimmung gefunden. Wir haben unser Risiko-Profil in der Investmentbank nicht verändert und unsere Investoren verstehen das».

(reuters/mbü/ise)