Auf die Stimmung der Börsianer an der Wall Street drückten Aussagen von Jens Weidmann, dass die Euro-Schuldenkrise noch nicht überwunden sei. Die Eurozone könne nicht darauf hoffen, dass ihre Strukturprobleme und die Schuldenkrise von der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) gelöst würden, sagte der Präsident der Deutschen Bundesbank am Dienstag in einem Interview mit dem Wall Street Journal.

Die Eurokrise hatte die amerikanischen Börsen wegen der befürchteten Auswirkungen auf die Weltwirtschaft schon zuvor immer wieder ausgebremst. Die New Yorker Investoren trennten sich vor allem von Technologiewerten, die sich dem Sog des iPhone-Herstellers Apple nicht entziehen konnten.

An Stelle getreten

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 14478 und einem Tief von 14412 Zählern. Zum Handelsschluss trat der Leitindex bei 14450 Punkten auf der Stelle. Der breiter gefasste S&P-500 büsste 0,2 Prozent auf 1552 Zähler ein und beendete damit vorerst seine Gewinnphase. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,3 Prozent auf 3242 Punkte.

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(se/sda)