An den US-Börsen hat das Pendel nach den Verlusten wegen der Japan-Krise wieder in den positiven Bereich ausgeschlagen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte in den ersten Handelsminuten 0,7 Prozent auf 11'689 Punkte zu.

Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,9 Prozent auf 1267 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 1,1 Prozent auf 2645 Punkte.

So lange die Entwicklung in Japan - der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt - allerdings unklar bleibt, erwarten Händler weiterhin einen schwankenden Verlauf. Am Vortag hatte der Handelsplatz die bislang in diesem Jahr erzielten Gewinne preisgeben müssen.

"Die deutlichen Verluste am Aktienmarkt waren zumindest in Teilen einer Art von Panikverkauf geschuldet", sagte Mark Luschini, Chef-Investmentstratege bei Janney Montgomery Scott in Philadelphia.

Die Aktien des US-Paketdienstes FedEx legten zum Auftakt fünf Prozent zu. Der Postdienstleister blickt nach einem gemischten dritten Quartal optimistischer auf das nächste Geschäftsjahr als an den Märkten erwartet.

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Mit Kursverlusten sind allerdings die US-Staatsanleihen in den Handel gestartet. Händler erklärten die Einbussen mit der etwas festeren Tendenz an den Aktienmärkten.

Ein Grund dafür sind aber auch zum Teil durchwachsene Konjunkturdaten: So sank etwa die Industrieproduktion im Februar überraschend. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fiel - das allerdings hatten die Volkswirte erwartet. 

Zweijährige Anleihen fielen um 2/32 auf 100 2/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,593 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 8/32 Punkte auf 101 1/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,901 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen büssten 17/32 Punkte auf 103 6/32 Punkte ein. Sie rentierten mit 3,245 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren fielen um 30/32 Punkte auf 105 9/32 Punkte. Sie rentierten mit 4,435 Prozent.

(laf/tno/awp)