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Autoindustrie
US-Börsenaufsicht prüft Regelbruch von Elon Musk

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Elon Musk: Sein Liebäugeln mit einem Rückzug von der Börse sorgt für Aufregung.Quelle: Axelle Bauer-Griffin/Getty

Tesla-Chef Elon Musk hat offen über Teslas Exit von der Börse spekuliert. Die Börsenaufsicht prüft nun einen möglichen Regelverstoss.

Veröffentlicht am 09.08.2018

Die US-Börsenaufsicht SEC untersucht dem «Wall Street Journal» zufolge den überraschenden Tweet von Tesla-Chef Elon Musk, den Elektroauto-Pionier möglicherweise von der Börse zu nehmen. Die SEC wolle dabei auch prüfen, ob die Erklärung von Musk ernst gemeint gewesen sei, berichtete das Blatt am Mittwochabend unter Berufung auf Insider.

 

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Zudem sei Tesla von der Behörde gefragt worden, warum die Mitteilung über Twitter und nicht das übliche Verfahren für wichtige Firmennachrichten (regulatory filing) erfolgt sei. Schon zuvor am Mittwoch hatten sich Experten gefragt, ob die SEC wohl tätig werde. Schliesslich sind börsennotierte Unternehmen an bestimmte Regeln gebunden, wenn es um potenziell kursrelevante Mitteilungen geht.

Liebäugeln mit einem «Going Private»

Musk hatte am Dienstagabend getwittert, er erwäge, den Elektroauto-Pionier von der Börse zu nehmen. Dabei hatte er einen Preis von 420 Dollar pro Akie ins Spiel gebracht. Kurz darauf hatte er «Good morning» mit einem angehängten Smiley getwittert. Die Aktie war am Dienstag um rund elf Prozent auf knapp 380 Dollar in die Höhe geschossen. Bei 420 Dollar wäre Tesla mit mehr als 70 Milliarden Dollar bewertet. Musk hatte zudem getwittert, die Finanzierung eines solchen Vorhabens wäre gesichert. Einige Mitglieder des Tesla-Aufsichtsrats hatten am Mittwoch erklärt, man prüfe den Rückzug von der Börse.

(sda/mbü)