Der Leitindex SMI startete im Plus und baute die Gewinne im Handelsverlauf kontinuierlich aus. Am Nachmittag sorgten besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten für zusätzlichen Schwung. In den USA sind im Juli die Aufträge für langlebige Güter überraschend stark gestiegen und auch die Häuserpreise kletterten deutlicher als erwartet in die Höhe.

Der SMI schloss um 1,87 Prozent höher auf 5328,49 Punkte. Der Leitindex hat sich somit seit dem vergangenen Freitag, als er im frühen Geschäft auf unter 5000 Punkte abrutschte, deutlich erholt. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewann am Mittwoch sogar 2,31 Prozent auf 792,78 Punkte und der breite Gesamtmarkt (SPI) 1,98 Prozent auf 4'846,20 Punkte.

An der Spitze der Blue Chips standen Logitech (+7,8 Prozent). Händler führten die starken Avancen auf Schnäppchenjäger zurück, welche die tiefe Bewertung zu Käufen nutzten.

Holcim verteuerten sich um 5,0 Prozent. Die Aktien des Baustoffkonzerns hatten von einer Höherstufung durch die CS auf «Outperform» von bisher «Neutral» zusätzlichen Schub erhalten.

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Zykliker grösste Gewinner

Zu den grössten Gewinnern gehörten auch weitere Zykliker wie Kühne + Nagel (+4,4 Prozent), Clariant (+4,2 Prozent), Lonza (+4,1 Prozent) oder Swatch (+3,3 Prozent).

Bei den Finanzwerten kletterten Swiss Life um 4,4 Prozent und Swiss Re um 3,5 Prozent stark in die Höhe. Die Aktien beider Unternehmen wurden von Kepler auf «Hold» von bisher «Reduce» hochgestuft. Nach einem eher verhaltenen Start arbeiteten sich auch die Bankentitel der Credit Suisse (+2,9 Prozent), der UBS (+3,4 Prozent) und von Julius Bär (+3,8 Prozent) bis Handelsschluss in der Tabelle nach vorne.

Im breiten Markt hatten einige Unternehmen die Zahlen präsentiert, darunter Von Roll (+11,5 Prozent). Der Industriekonzern habe vor allem mit einem starken Auftragseingang überzeugt, hiess es im Handel. Die Papiere des Edelstahlherstellers Schmolz+Bickenbach sind nach Zahlen gar um 17,0 Prozent gestiegen.

Um 31,2 Prozent konnten Cytos zulegen. In der Vorwoche hatte das Biotechnologieunternehmen ein drastisches Kostensenkungsprogramm angekündigt und im Anschluss daran stark an Wert eingebüsst.

(laf/sda)