Southeastern Asset Management hat seine Beteiligung am Bauchemiekonzern Sika abgestossen. «Southeastern ist nicht mehr an Sika beteiligt», erklärte ein Sprecher des US-Vermögensverwalters am Montag. Weitere Angaben wollte er nicht machen. Southeastern hatte im Juni 2015 einen Anteil von drei Prozent am Schweizer Unternehmen gemeldet.

Seitdem hat die Sika-Aktie rund 80 Prozent an Wert gewonnen und damit deutlich besser abgeschnitten als die europäische Baubranche insgesamt. Im Kampf gegen eine feindliche Übernahme durch die französische Saint-Gobain stellten sich die Amerikaner auf die Seite der Sika-Spitze.

(reuters/mbü)