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Krise
Venezuelas Währung nimmt Kurs auf Rekordtief

Caracas: Strassenkämpfe in der Hauptstadt.   Keystone

In Venezuela toben heftige Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern von Staatspräsident Nicolas Maduro. Das setzt auch der Währung des Landes stark zu.

Veröffentlicht am 07.04.2017

Die Staatskrise in Venezuela setzt der Währung des Landes immer stärker zu. Auf dem Schwarzmarkt verteuerte sich ein Dollar am Freitag auf gut 4200 Bolivar und lag nur noch etwa 300 Bolivar unter dem Rekordhoch. Offiziell müssen für die US-Währung nur knapp zehn Bolivar gezahlt werden.

Zwischen Anhängern und Gegnern der Regierung von Staatspräsident Nicolas Maduro toben seit Tagen heftige Auseinandersetzungen. Ein Grund hierfür ist die - inzwischen zurückgenommene - Entscheidung des Obersten Gerichts, dem von der Opposition dominierten Parlament Machtbefugnisse zu entziehen. Es herrscht Lebensmittel-Knappheit und die Inflation liegt bei 800 Prozent.

Mitgliedschaft bei Mercosur auf Eis

Vor diesem Hintergrund drohte der argentinische Präsident Mauricio Macri Venezuela mit dem permanenten Ausschluss aus der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur, sollte die Regierung in Caracas ihren Kurs nicht ändern. Im Dezember war die Mitgliedschaft des Landes bereits auf Eis gelegt worden. Argentinien führt Mercosur derzeit.

(sda/cfr)

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