Der Aufschub der Zinswende in den USA hat die meisten Aktienmärkte in Asien am Montag belastet. Die Verunsicherung der Anleger in den USA und Europa sei nach Fernost herübergeschwappt, sagten Händler. Die Kurse folgten den negativen Vorgaben aus Übersee vom Freitag.

Während die chinesischen Märkte in Shanghai und Shenzen gegen den Trend leicht zulegten und die Tokioter Börse wegen eines Feiertags geschlossen blieb, fiel der MSCI-Index für die asiatischen Aktien ausserhalb Japans in den ersten Handelsstunden um rund zwei Prozent. Die Börse in Hongkong gab 1,2 Prozent nach, der Markt im südkoreanischen Seoul büsste 1,6 Prozent ein.

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Ruhige Devisenmärkte

Der Euro trat in Fernost bei 1,1309 Dollar auf der Stelle. Der Schweizer Franken bewegte sich zum Euro bei 1,0950 und zum Dollar bei 0,9679 ebenfalls kaum.

Aus Rücksicht auf den schwächelnden Wirtschaftsriesen China und die unsicheren Aussichten für die globale Wirtschaft hatte die US-Notenbank am Donnerstag auf ihre erste Zinserhöhung seit fast zehn Jahren verzichtet. Dies schürte an den Börsen neue Konjunktursorgen.

(reuters/ise/chb)