Ein steigender Yen hat die japanischen Börsen am Montag belastet. Exportwerte standen auf den Verkaufszetteln der Anleger. So verbilligten sich die Papiere von Toyota um 0,6 Prozent, Canon-Aktien verloren 1,6 Prozent. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte gegen Mittag (Ortszeit) 0,9 Prozent niedriger bei 19'919 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab ebenfalls 0,9 Prozent nach auf 1615 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,1 Prozent.

Der Dollar wurde mit 110,89 Yen gehandelt. Neben dem Yen legte auch der Euro zur US-Währung zu. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich in Fernost um 0,2 Prozent auf 1,1681 Dollar. Grund waren Spekulationen auf ein baldiges Ende der Geldschwemme in der Euro-Zone. EZB-Präsident Mario Draghi hatte eine Überprüfung des umstrittenen Anleihekaufprogramms für Herbst in Aussicht gestellt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,1037 und zum Dollar mit 0,9460.

(reuters/jfr/ise)