Die Rekordjagd an der Wall Street hat am Mittwoch für Rückenwind an den Aktienmärkten in Fernost gesorgt. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans lag 0,5 Prozent im Plus.

In Hongkong, Shanghai, Singapur und Südkorea zogen die Kurse an. Ermutigende Bilanzen von Einzelhändlern und steigende Ölpreise hatten zuvor bereits die US-Börsen angetrieben. Dagegen hielten sich Investoren in Japan vor der Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen der US-Notenbank (Fed) mit Aktienkäufen zurück.

Warten auf Fed-Protokoll

Der Nikkei-Index ging nahezu unverändert mit 19'379 Punkten aus dem Handel. Anleger erhofften sich von den Fed-Protokollen Hinweise, wann die nächste Zinserhöhung in den USA anstehen könnte. Im Fokus stehen daher die Aussagen der Fed zur Konjunktur.

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Auf die Stimmung in Tokio drückte zudem, dass der Anstieg des Dollar im Vergleich zum Yen zunächst gestoppt wurde. Eine schwache Landeswährung hilft vor allem exportorientierten Unternehmen. Der Yen kostete 113,55 Dollar. Auch im Vergleich zum Euro schwächelte der Greenback und wurde mit 1,0544 bewertet.

(sda/ise/cfr)