US-Starinvestor Warren Buffett hat erneut massiv die Arbeit der Investmentmanager kritisiert. Er empfehle Anlegern, sich an kostengünstige Indexfonds zu halten, schrieb der 86-Jährige in dem Jahresbrief an die Aktionäre seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway am Samstag.

«Wenn Billionen Dollar von der Wall Street mit hohen Gebühren verwaltet werden, sind es gewöhnlich die Manager, die die übermässigen Profite einfahren, nicht die Kunden.» Sowohl grosse als auch kleine Investoren sollten bei Indexfonds bleiben. Buffett gilt weltweit als einer der erfolgreichsten Investoren.

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Berkshire veröffentliche am Samstag auch die Bilanz des vierten Quartals. Danach stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 6,29 Milliarden Dollar. Dabei wurden Schwächen etwa in der Bahnsparte durch das Geschäft mit Derivaten und Investitionen ausgeglichen. Der operative Gewinn ging um sechs Prozent auf 4,38 Milliarden Dollar zurück.

Berkshire Hathaway ist an mehr als 80 Firmen beteiligt. Dazu gehören die Börsenschwergewichte Apple, American Express, Coca-Cola, IBM und Wells Fargo.

(sda/mbü)