Die Schweizer Börse wird wenig verändert erwartet. Die Wall Street und Asien, wo die Börsen in Japan und China geschlossen waren, weisen keine Richtung. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich praktisch unverändert mit 7859 Punkten. Der SMI-Future notierte um 0,4 Prozent höher bei 7861 Zählern. In der Vorwoche hatte der Standardwerteindex SMI rund drei Prozent zugelegt.

Positiv wirken könnte die Aussicht auf ein Ende der Regierungskrise in Italien. Der am Wochenende vereidigte Ministerpräsident Enrico Letta stellt im Tagesverlauf im Parlament sein Regierungsprogramm vor.

Doch die Anleger dürften vorsichtig und zurückhaltend agieren, erwarten Händler. Am Mittwoch bleiben vielen Börsen in Europa feiertagsbedingt zu. Zudem stehen die Zinsentscheidungen der US-Notenbank und der Europäische Zentralbank am Mittwoch beziehungsweise Donnerstag an. Am Freitag folgt der an den Finanzmärkten stark beachtete US-Arbeitsmarktbericht.

Meyer Burger ex Bezugsrecht

Impulse dürften vor allem von Unternehmensseite kommen. In der Schweiz stehen die Quartalsbilanzen der Grossbank UBS am Dienstag und des Rückversicherers Swiss Re am Donnerstag im Mittelpunkt. Die Grossbanken Credit Suisse und UBS haben sich zu einer Weissgeldstrategie bekannt und wollen keine unversteuerten Gelder mehr.

Der Pharmakonzern Novartis sieht sich in den USA in einem zweiten Fall dem Vorwurf der Bestechung ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft erhob am Freitag Anklage gegen eine in New Jersey ansässige Tochtergesellschaft.

Die Aktien von Meyer Burger werden im Zuge der Kapitalerhöhung ex Bezugsrecht gehandelt. Die Biopharma-Firma Basilea hat Forschungsergebnisse seiner Antibiotika und Medikamente zur Pilzbekämpfung beim medizinischen Kongress ECCMID in Berlin präsentiert. Den Angaben zufolge erwies sich der Wirkstoff BAL30072 in einem In-Vivo-Modell gegen resistente Krankheitserreger als hoch wirksam und gut verträglich.

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(tno/aho/reuters)