Die Schweizer Börse dürfte wenig verändert bis leicht schwächer eröffnen. Vor den US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag dürften an den europäischen Märkten Gewinnmitnahmen vorherrschen, sagten Händler. Schliesslich herrscht weiterhin Ungewissheit darüber, wann die US-Notenbank Fed ihre ultralockere Geldpolitik zurückfahren wird. Dazu kommt der Syrien-Konflikt, der auch zwischen den Grossmächten China, Russland und USA weiterschwelt. In der kommenden Woche könnten die US-Abgeordneten für einen US-Militärschlag in Syrien stimmen.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich 0,1 Prozent schwächer mit 7931 Punkten. Der SMI-Future rückte dagegen um 0,2 Prozent auf 7928 Zähler vor.

Höheres Kursziel für Sonova

Experten rechnen in den USA mit der Schaffung von 180'000 neuen Stellen. Falls es mehr werden, dürften die Erwartungen zunehmen, dass die Fed bereits in diesem Monat mit der Reduzierung von Wertpapierkäufen beginnt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren über drei Prozent. Die Arbeitslosenquote dürfte den Prognosen zufolge bei 7,4 Prozent verharren.

Unternehmensnachrichten aus der Schweiz waren vor dem Wochenende dünn gesät. Credit Suisse erhöhte das Kursziel für U-Blox auf 84 von 63 Franken. Der Titel des GPS-Komponentenherstellers hatte am Vortag kräftig zugelegt. UBS stufte die Sonova-Aktie auf «Kaufen» hoch und erhöhte das Kursziel auf 130 (98) Franken. Novartis schloss ein globales Forschungs- und Lizenzabkommen im Bereich Zell-Therapie mit der amerikanischen Regenerex.

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(reuters/jev)