Entscheidend sind die Städte: Im Jahr 2050 werden laut Vorhersagen 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben, heisst es in einer aktuellen Studie der Citigroup. 2010 waren es demnach noch 50 Prozent.
 
«Wenn die städtischen Gebiete wachsen und wohlhabender werden, die Ernährung und die Sanitärbedürfnisse sich verändern, kann das dazu führen, dass die Nachfrage nach Wasser den Basisbedarf für Trinken, Kochen und Hygiene um das Fünffache übersteigt» so die Studie.
 
«Ich erwarte für die nahe Zukunft eine massive Ausweitung von Investments in den Wassersektor», schreibt Citigroup-Chefökonom Willem Buiter. Als Beispiel nennt er die Produktion von frischem, sauberem Wasser durch Reinigungs- und Entsalzungsanlagen, die Speicherung, die Verschiffung und den Transport von Wasser. «Ich erwarte Pipeline-Netzwerke, die grössere Kapazitäten haben als diejenigen für Öl und Gas von heute.»
 
Die Studie stellt auch zwölf Firmen vor, die die Citigroup-Analysten für diese Zukunft gut gerüstet sehen:
 
Danaher (Wassertest und -behandlung), G.U.D. Holdings (Pumpen, Chloranlagen, Filter), ITT Crop. (Pumpen und Abwasserbehanldung), Kubota (Leitungen, Pumpen, Wasserbehandlung), Kurtia Water Industries (Chemikalien und Systeme zur Wasserbehandlung), Nalco (Wasserbehandlung), Pentair (Pumpen und Filter), Roper Industries (Wasserzähler), Rotork (Ventil-Antriebe), Sound Global (Wasser- und Abwasserbehandlung), Suez Environnement und Veolia Environnement (beide Dienstleister).
 
(tno/laf)

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