Die Weltbank will mit der von China initiierten neuen Entwicklungsbank für Asien (AIIB) zusammenarbeiten. Alle würden von einer Allianz profitieren, «besonders die Armen und am stärksten Verwundbaren», sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim.

Er plane, auf der Frühjahrskonferenz von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in der kommenden Woche Vertreter der chinesischen Regierung zu treffen, um über Kooperationen zu sprechen. In diesem Zusammenhang stellte Kim die gemeinsame Finanzierung von Infrastruktur-Projekten in Aussicht.

Auch Schweiz bei AIIB dabei

Das AIIB-Projekt war im vergangenen Jahr von China aus der Taufe gehoben worden. Ziel der Bank ist es, mehr Investitionen in die Infrastruktur - Strasen, Telekommunikationsnetze und andere Bereiche - nach Asien zu leiten. Bisher war vermutet worden, dass die AIIB in Konkurrenz zur Weltbank und Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) treten könnte, in denen die USA jeweils eine starke Stellung haben.

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Die US-Regierung hatte zur Zurückhaltung bei einem Engagement bei der AIIB gemahnt. Trotzdem haben sich bereits mehr als 50 Länder, darunter die Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und Frankreich, der Initiative angeschlossen.

(reuters/dbe)