Nachdem Japans Premierminister Anfang der Woche einen Aktionsplan zur Belebung der Wirtschaft angekündigt hatte, kam die Nachfrage nach dem Yen als sicherer Hafen kam schlagartig zum Erliegen,

Zum Dollar verlor der Yen über fünf Prozent in den vergangenen fünf Handelstagen, der grösste Rutsch seit 1999. Noch ausgeprägter waren die Verluste im gleichen Zeitraum zum Euro mit mehr als sechs Prozent und zum Pfund mit 8,5 Prozent.

Erwartungen zur Notenbank ist Treiber

Am Freitagnachmittag war der Yen zum Dollar 0,6 Prozent leichter bei 105,98 Yen je Dollar. Zum Euro gab der Yen knapp 0,6 Prozent ab und notierte bei 117,80 Yen je Euro. «Erwartungen zur Geldpolitik, einschliesslich zur japanischen Notenbank in diesem Monat, treiben die Talfahrt beim Yen», sagte Shusuke Yamada, Devisenstratege bei Bank of America Merrill Lynch in Tokio. «Ein Rückgang der extremen Risikoaversion stützt Aktien und trägt bei zur Yen-Schwäche», ergänzte Yamada.

Der Euro gab zum Dollar 0,1 Prozent auf 1,1112 Dollar ab und beendete damit eine viertägige Serie von Anstiegen. Zum Franken gab der Euro den dritten Tag in Folge nach und notierte zuletzt 0,1 Prozent leichter bei 1,0898 Franken je Euro. Zum Dollar tendierte der Franken seitwärts und notierte zuletzt bei 98,07 Rappen.

(bloomberg/chb/ama)