Dieser Tage vermelden viele an der SIX Exchange kotierte Unternehmen die Ergebnisse zum zum 1. Halbjahr 2010. Anleger achten dabei meistens nur auf die wichtigsten Kennzahlen der Meldung: Umsatzwachstum, Gewinnwachstum und die Bewertung der Aktie, gemessen am gebräuchlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Und dann kaufen oder verkaufen sie die Papiere.

Dabei übersehen sie jedoch oftmals, dass die Kennwerte zu Umsatz und Gewinn nicht zwingend zuverlässige Anhaltspunkte für die Gesundheit einer Firma sind.

Wegen Krise unter Druck

Der Umsatz beispielsweise kann durch vorgezogene Buchungen aufgeblasen oder durch verzögerte Buchungen geglättet werden. Unterjährige Wertberichtigungen können in der Hoffnung auf eine Besserung im weiteren Jahresverlauf ausbleiben. Auch müssen Basiseffekte in der Vorjahresperiode berücksichtigt werden, welche die Ergebnisentwicklung zum Teil wesentlich prägen können. Solche «Tricks» sind legal und liegen im Ermessensspielraum der Firmen.«Auch wenn die Mehrzahl der Firmen konsistent berichtet, gibt es Unternehmen, welche die Spielräume zu ihren Gunsten ausnutzen», sagt Martin Hüsler, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Das bestätigt auch Matthias Jeger, Partner beim Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers: «In einzelnen Fällen stellen wir fest, dass der Spielraum in der Buchhaltung wegen des schwierigen Umfelds genutzt wird.» Doch nicht nur bei Umsatz und Gewinn wird manchmal nachgeholfen.

Sehr aktuell ist auch die Einflussnahme auf die Währungsschwankungen, die wegen des Euro- und Dollartiefs einen grossen Einfluss auf das Resultat haben.Besonders bei mittelgrossen Industriefirmen mit einem gewichtigen Europageschäft dürften aufgrund des Euro-Zerfalls negative Währungseffekte gemeldet werden. «Bei globalen Konzernen wie Holcim oder Nestlé werden die Währungseffekte über die Präsenz in aufstrebenden Märkten geglättet», erklärt Hüsler.

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So haben beispielsweise der brasilianische Real oder der mexikanische Peso gegenüber dem Schweizer Franken an Terrain gewonnen. «Bei Firmen in Sektoren mit sehr stark schwankendem Geschäftsgang wie aus der Industrie müssen die Zahlen daher ganz genau angeschaut werden», sagt Panagiotis Spiliopoulos, Research-Leiter der Bank Vontobel.Sehr schwierig zu analysieren sind auch die Ergebnisse von Firmen wie etwa OC Oerlikon (siehe Kasten), bei denen sich Restrukturierungen, starke Konjunkturschwankungen und regelmässige Veränderungen in der Rechnungslegung überlagern. Ein Musterbeispiel an kontinuierlich zuverlässiger Berichterstattung sei dagegen Geberit, sagt Hüsler von der ZKB. «Hier gilt es eigentlich nur, den Umsatz richtig zu schätzen, dann ergeben sich viele weitere Kennwerte fast von selbst.» Zudem veröffentlicht das Unternehmen detaillierte Umsatzangaben auf Länderebene und liefert auch Abweichungsanalysen.

Komplexe Bankbilanzen

Bei Banken ist der «Röntgenblick» auf den Geschäftsausweis noch schwieriger: Hier sind unter anderem die Neumittelzuflüsse in der Vermögensverwaltung, die Erträge aus dem Investment Banking, die Rückstellungen für Problemkredite sowie die Bewertungen der eigenen Verbindlichkeiten wichtige Kennzahlen, auf die Anleger achten sollten. Bei Banken und Industriefirmen wird oft auch auf das Verhältnis von Buchwert zur Börsenkapitalisierung geschaut. Wenn die Kapitalisierung niedriger ist als der Buchwert, kann das ein Anhaltspunkt für eine günstig bewertete Aktie sein - aber auch dann sollten Anleger nach Gründen suchen, warum dieser Wert so niedrig ist. Auch sehr hohe Dividendenrenditen gilt es bezüglich Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Beschränkte Aussagekraft hat laut Spiliopoulos auch das KGV. «Es kann bei Firmen, die gerade am ?break-even? stehen, sehr hoch sein. Zudem spielen Sondereffekte wie Verlustvorträge und damit zusammenhängende tiefe Steuersätze hinein.»

Cashflow als Richtschnur

Doch an welche Werte können sich Anleger überhaupt noch halten? «Je Cash-näher die Kennzahl, desto weniger lässt sich diese manipulieren», sagt Hüsler von der ZKB. Und Lukas Marty, CFO des Wirtschaftsprüfers KPMG Schweiz, betont: «Auf den Cashflow kann man sich als Grösse absolut verlassen.» Der Cashflow sei aber auch nicht immer robust, sagt Spiliopoulos. Die Profitabilität vieler Firmen werde derzeit zwar relativ gut aussehen, der Cashflow hingegen durch leere Lager und vorfinanziertes Umsatzwachtsum negativ beeinflusst werden.

 

 


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