Die Apothekengruppe Zur Rose erwägt einen Börsengang mit Kapitalerhöhung, um schneller wachsen zu können. An einer ausserordentlichen Generalversammlung am 19. Juni 2017 will Zur Rose die Voraussetzungen dafür schaffen.

Anlässlich dieser ausserordentlichen Generalversammlung beantragt der Verwaltungsrat, ein genehmigtes Aktienkapital im Umfang von 50 Prozent des bestehenden Aktienkapitals zu schaffen, wie Zur Rose am Dienstag mitteilte. Zudem beantragt der Verwaltungsrat eine Totalrevision der Statuten, um diese den Anforderungen an börsenkotierte Unternehmen anzupassen.

Möglicherweise noch 2017

Sollten die Aktionärinnen und Aktionäre die Traktanden annehmen, könnte noch in diesem Jahr ein Börsengang durchgeführt werden, schreibt Zur Rose im Communiqué.

Bereits an der ordentlichen Generalversammlung hatte die Versandapotheken-Gruppe mitgeteilt, dass der Verwaltungsrat verschiedene Optionen prüft, um zusätzliche Mittel aufzunehmen. Darunter ein Börsengang mit Kapitalerhöhung, weitere private Finanzierungen sowie zusätzliche Fremdfinanzierungen.

Die Online-Apotheke und Ärztegrossistin Zur Rose beschäftigt über 800 Mitarbeitende und erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 880 Millionen Franken.

(sda/gku/moh)