Im ersten Monat des Jahres sind schweizweit 522 Firmen Konkurs gegangen. Gegenüber dem Januar vergangenen Jahres bedeutet dies eine Zunahme um 12 Prozent. Am meisten Konkurse gab es mit 113 respektive 110 in den Regionen Genfersee und Zentralschweiz.

In Zürich wurden 72, in der Nordwestschweiz 63, im Espace Mittelland 61 und in der Ostschweiz 60 Konkurse verzeichnet, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Dun & Bradstreet (D&B) am Freitag mitteilte.

366 der 522 Konkurse lagen Insolvenzen zugrunde. Das heisst, diese Firmen konnten ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen und mussten deshalb den Laden dicht machen. Die Anzahl der Insolvenzen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent.

Es gibt aber auch Positives zu vermelden: So wurden in diesem Januar nicht weniger als 3397 Firmen ins Handelsregister eingetragen, also neu gegründet. Dies entspricht einer Zunahme um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Den stärksten Zuwachs an Firmengründungen gab es laut D&B im Espace Mittelland (Bern, Freiburg, Jura, Neuenburg, Solothurn) mit 22 Prozent. Dort wurden 619 Firmen neu gegründet. Noch besser da steht in absoluten Zahlen die Genferseeregion (Genf, Waadt, Wallis) mit 738 Neugründungen.

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(tke/sda)