In der Schweiz hat die Beschäftigung im Schlussquartal 2016 ganz leicht zugenommen. Zu verdanken ist dies dem wachsenden Dienstleistungssektor, wo Stellen geschaffen wurden. Dagegen sind in der Industrie weiterhin Arbeitsplätze verschwunden.

Insgesamt gab es im vierten Quartal des letzten Jahres 4,912 Millionen Beschäftigte in der Schweiz. Das ist ein leichtes Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gesamthaft wurden damit 15'000 neue Stellen geschaffen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag in einem Communiqué bekannt gab.

Anstieg dank Dienstleistungssektor

Zu verdanken ist der leichte Anstieg dem Dienstleistungssektor, der 29'000 Stellen geschaffen hat. Das ist eine Zunahme um 0,8 Prozent. Demgegenüber sind in der Industrie 14'000 Arbeitsplätze abgebaut worden. Die Zahl der Stellen sank dort um 1,3 Prozent.

Auch bei den offenen Stellen ging es aufwärts. In der gesamten Wirtschaft sind 3800 Arbeitsplätze offen gewesen. Das sind 7,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dabei wurden deutlich mehr Industriearbeiter gesucht (+9,8 Prozent). Auch im Dienstleistungssektor waren mehr 7,3 Prozent mehr Stellen unbesetzt. Insgesamt waren in der Schweiz knapp 52'000 Arbeitsplätze frei.

(sda/cfr/jfr)