Der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, sieht in einer lockeren Geldpolitik in den Wirtschaftsnationen Vorteile für alle Beteiligten. Die meisten der führenden industriellen Volkswirtschaften betrieben eine expansive Geldpolitik, sagte Bernanke.

Im Ergebnis sei diese Politik gegenseitig positiv für alle beteiligten Staaten, sagte er bei einer Konferenz zur Finanzstabilität der Fed von Atlanta weiter. Bernanke verteidigte zudem die Stresstests für amerikanische Banken. Dieses Instrument habe dazu beigetragen, die Erholung des Sektors nach der historischen Finanzkrise zu erreichen. Die Widerstandskraft des Sektors sei heute deutlich grösser als nach der Krise 2009.

Bernanke ging nicht näher auf die Aussichten für die US-Wirtschaft ein, deutete aber die Gründe für die lockere Geldpolitik der Notenbank an: Zwar sei die Wirtschaft heute deutlich stärker als vor vier Jahren, «allerdings sind die Bedingungen eindeutig noch weit von dem entfernt, was wir gern sehen würden», sagte Bernanke.

Anzeige

(muv/chb/sda)