Vom amerikanischen Häusermarkt kommen weiter durchwachsene Signale: Im Mai schwächte sich der Preisanstieg zum Vorjahr weiter ab. Dies geht aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen hervor. Im Monatsvergleich fielen die Preise in den zwanzig grössten Ballungsgebieten sogar erstmals seit Anfang 2012.

Der S&P/Case-Shiller-Index sank um 0,31 Prozent. Analysten hatten hingegen mit einem Plus von 0,30 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich bremste der Preisanstieg von 10,82 Prozent im April auf 9,34 Prozent ab.

Währungshüter zeigten sich besorgt

Der Immobilienmarkt der USA war 2008 Ausgangspunkt der schwersten Finanzkrise der Nachkriegszeit. In den vergangenen Jahren hat er sich jedoch spürbar erholt. In den letzten Monaten zeigten sich allerdings immer mehr Bremsspuren.

Auch Notenbankchefin Janet Yellen äusserte sich unlängst mehrfach besorgt über die Entwicklung. Die Hauspreise spielen eine grosse Rolle für die Stimmung und Ausgabenfreude der Verbraucher in den USA.

(awp/dbe/vst)