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Stadtpleite
Detroits Notverwalter sieht Licht am Ende des Tunnels

Detroit (hier im Jahr 2008): Jahrzehntelanges Missmanagement. (Bild: Keystone)

Kevyn Orr hält es für möglich, dass Detroit bis Herbst 2014 aus der Insolvenz herauskommt. Der Notverwalter spricht jedoch von einem schmerzvollen Weg.

Veröffentlicht am 08.08.2013

Detroits Notverwalter hat sich überzeugt geäussert, dass die Stadt vor dem Ende seiner Amtszeit im Oktober 2014 aus der Insolvenz entlassen werden kann. Er gehe auch davon aus, dass sie wohl keine zusätzlichen Kredite aufnehmen müsse, sagte Kevyn Orr.

Der Weg aus der Insolvenz werde aber noch schmerzvoll werden, warnte der Experte, der im März ernannt worden war und fast unbegrenzte Befugnisse über die Finanzen der Stadt hat.

Teufelskreis

Detroit, die einst blühende Autometropole der USA, hatte Mitte Juli als erste Grossstadt des Landes Insolvenz angemeldet. Orr sprach von einem jahrzehntelangen Missmanagement.

Die Folge: Immer weniger Jobs, viele Menschen sind weggezogen und die Einnahmen damit noch stärker gesunken. Diesen Teufelskreis will die Stadt durchbrechen, indem sie Gläubigerschutz beantragte.

(tno/aho/reuters)

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