Die US-Wirtschaft hat im Mai etwas mehr Stellen geschaffen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft stieg um 175'000, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit 170'000 neuen Jobs gerechnet. Im April gab es revidierten Angaben zufolge allerdings nur einen Stellenzuwachs von 149'000 - das sind 16'000 weniger als zunächst ermittelt. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote stieg im Mai zugleich auf 7,6 von 7,5 Prozent.

Sie liegt damit noch deutlich über dem Schnitt der vergangenen 60 Jahre von rund 6 Prozent. Die US-Notenbank will ihre Nullzinspolitik so lange fortsetzen, bis die Quote auf 6,5 Prozent abgeschmolzen ist.

Zugleich hat sie ein Zurückfahren ihrer Staatsanleihenkäufe von derzeit 85 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt, falls sich die Beschäftigungslage durchgreifend verbessern sollte.

(tno/sda)