Die Börse in New York bleibt heute geschlossen. Derweil verlieren an den Europäischen Aktienmärkten die Versicherungstitel an Boden. In der Schweiz gab die Aktie von Swiss Re bis 16 Uhr bereits 2,77 Prozent nach. Auch der Branchenprimus der Rückversicherer, die Münchener Rück, musste Kurseinbussen hinnehmen.

Es wird befürchtet, dass diese für materielle Schäden und unterbrochene Geschäftsaktivitäten aufkommen müssten. Wie die Nachrichtenagentur AWP berichtet, könnten die Schäden durch «Sandy» sogar diejenigen durch «Katrina» übertreffen.

Zu den Profiteuren der Sturmwarnung gehören hingegen die New Yorker Online-Medien. Sowohl die «New York Times» als auch das «Wall Street Journal» verzeichnen derart viele Zugriffe, dass sie ihre jeweilige Paywall ausser Kraft gesetzt haben.

Weniger Glück haben die Anbieter von ortsgebundener Unterhaltung. So mussten diverse Broadway-Musicals heute ihre Türen geschlossen halten – die Touristen wären wohl sowieso nicht gekommen.

Doch nicht nur Betreiber von News-Websites machen ein Rekordgeschäft dank «Sandy». Wie die «FTD» berichtet, sind sogar Manhattans Gemüsestände komplett ausverkauft.

(jev/tke)

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