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IWF: Schlechtere Aussichten für die USA

Schleppender Aufschwung: Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für das Wachstum der US-Wirtschaft nach unten korrigiert. Aber es gibt auch positive Entwicklungen in der weltgrössten Volk

Veröffentlicht am 29.06.2011

Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für das US-Wachstum nach unten korrigiert. Zugleich warnte der IWF angesichts des schleppenden Aufschwungs in der grössten Volkswirtschaft der Welt vor einem zu ehrgeizigen Defizitabbau. Den Projektionen des Fonds zufolge dürfte die US-Wirtschaft in diesem Jahr um 2,5 Prozent wachsen, 0,3 Punkte weniger als noch im April erwartet. Für 2012 wurde das Plus um rund 0,2 Punkte auf 2,75 Prozent gestutzt, wie der IWF am Mittwoch in Washington mitteilte.

Die von der US-Regierung angepeilte Reduzierung des Defizits von rund elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf 4,6 Prozent schon 2013 ist nach Einschätzung des IWF «zu konzentriert». Stattdessen rät der Fonds zu einem geringeren Abbau über einen längeren Zeitraum, um den weiterhin schwachen Aufschwung nicht zu gefährden.

Vor allem der private Schuldenabbau gekoppelt mit der anhaltenden Krise am Immobilienmarkt und der hohen Arbeitslosigkeit dämpften die Kauflaune der Verbraucher, von der die US-Wirtschaft zu 70 Prozent abhängt. Allerdings hätten sich die Exporte deutlich erholt, auf den Finanzmärkten habe sich die Lage ebenfalls gebessert, so der IWF

(laf/awp)

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