American Express hat dank der gestiegenen Kauflaune seiner Kreditkartenkunden im zweiten Quartal mehr verdient. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 1,53 Milliarden Dollar, wie das US-Unternehmen am Dienstag nach New Yorker Börsenschluss mitteilte.

Die Einnahmen kletterten um fünf Prozent auf 8,66 Milliarden Dollar. Die Ergebnisse fielen wie von Analysten erwartet aus. Die American-Express-Aktie tendierte im nachbörslichen Handel nahezu unverändert.

Zeichen für wirtschaftliche Erholung

American-Express-Kunden gaben währungsbereinigt weltweit 258 Milliarden Dollar aus, ein Plus von neun Prozent. Im ersten Quartal waren es sieben Prozent mehr gewesen. Der Konzern profitierte vom gestiegenen Verbrauchervertrauen im Zuge der wirtschaftlichen Erholung in den USA. Zum Gewinn trug aber auch der Verkauf eines Anteils an der Sparte für Geschäftsreisen bei.

Auch der weltgrösste Kreditkartenanbieter Visa hatte kürzlich für das abgelaufene Quartal eine Gewinnsteigerung ausgewiesen. Die kleineren Rivalen Capital One Financial und Discover Financial Services legten besser als erwartete Zahlen vor.

(sda/lur)