Das Auftragsvolumen der US-Industrie ist im Mai im Monatsvergleich um 0,7 Prozent gestiegen, wie das US-Handelsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit einem mageren Plus von lediglich 0,1 Prozent gerechnet.

Allerdings reichte der aktuelle Zuwachs gerade aus, um den Rückgang im Vormonat auszugleichen. Er wurde um 0,1 Punkte auf minus 0,7 Prozent korrigiert.

Für den Monat Juni verzeichnet der am Montag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex allerdings nur ein schleppendes Wachstum.

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Amerikaner kaufen im Juni mehr Autos

Die grossen US-Autokonzerne haben den Absatz auf ihrem Heimatmarkt im Juni teils kräftig gesteigert. GM verkaufte 248'800 Wagen der Marken Buick, Cadillac, Chevrolet und GMC und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ford brachte gut 208'000 Wagen an die Kunden, 7 Prozent mehr als im Juni 2011. Und die Fiat-Tochter Chrysler setzte rund 145.000 Autos ab, 20,3 Prozent mehr. Besonders stark war der Anstieg bei Toyota, nachdem der Autobauer im vergangenen Jahr unter den Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe in Japan gelitten hatte. Die Japaner konnten ihren Absatz um 60 Prozent auf knapp 188'000 Wagen erhöhen.

Gefragt blieben auch deutsche Autos. VW verkaufte rund 38'000 Fahrzeuge und damit 34 Prozent mehr als vor einem Jahr. Audi steigerte den Absatz um 26 Prozent auf 12'700 Autos, Porsche um 18 Prozent auf rund 3000.

(tno/awp)