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Konjunktur

Positives Signal aus der US-Industrie

Der ISM-Einkaufsmanagerindex in den USA ist deutlich weniger gefallen als erwartet - er gilt als zuverlässiger Frühindikator für die Wirtschaft. Bauausgaben sanken dagegen überraschend. Und beim Auto

Veröffentlicht am 01.09.2011

In den USA hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie im August weniger als erwartet eingetrübt. Der entsprechende Index sei von 50,9 Punkten im Vormonat auf 50,6 Punkte gefallen, teilte das Institute for Supply Management (ISM) in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 48,5 Punkte gerechnet.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

Die Bauausgaben in den USA sind im Juli dagegen überraschend gesunken. Im Monatsvergleich seien die Ausgaben um 1,3 Prozent gefallen, teilte das US-Handelsministerium mit. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Ausgaben ebenfalls um revidierte 1,6 Prozent (alt: +0,2 Prozent) gestiegen.

Autos vom Heimatmarkt

Die Autokäufer in den USA griffen im August nach ersten Verkaufszahlen vor allem zu Modellen heimischer Marken. Alleine Branchenprimus General Motors konnte mit 218'500 Autos 18 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat absetzen.

Chrysler wurde 130'100 Pick-up-Trucks, Gelände- und Personenwagen los und schraubte seine Verkäufe damit sogar um 31 Prozent nach oben. GM-Verkaufschef Don Johnson zeigte sich am Donnerstag auch für die nahe Zukunft zuversichtlich: «Wir sind verhalten optimistisch, dass wir in den nächsten Monaten ein Wachstum der US-Wirtschaft sehen werden.»

Zuletzt hatten eine anhaltend hohe Arbeitslosigkeit sowie die Sorge vor einer Schuldenkrise auf die Stimmung der Konsumenten gedrückt.

(tno/awp/sda)

 

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