In der US-Wirtschaft sind im September weniger neue Jobs entstanden als erwartet. Private Firmen und der Staat schufen insgesamt 156'000 Stellen ausserhalb der Landwirtschaft, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington bekanntgab.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Fachleute hatten mit 175'000 gerechnet. Die getrennt erhobene Arbeitslosenquote stieg um einen Tick auf 5,0 Prozent.

Fortschritte in Richtung Zinserhöhung

Dennoch ist der amerikanische Arbeitsmarkt weiter im Aufwind: Im August hatte es nach revidierten Zahlen 167'000 neue Stellen gegeben und damit 16'000 mehr als zunächst gemeldet.

Die Notenbank, die Vollbeschäftigung fördern soll, will bei entsprechenden Fortschritten am Arbeitsmarkt und in der Konjunkturentwicklung noch dieses Jahr die Zinszügel straffen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld liegt seit Dezember 2015 in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent.

(sda/gku)