Wegen des Verstosses gegen Sanktionen muss die US-Bank JP Morgan Chase der US-Regierung mehr als 88 Millionen Dollar zahlen. Die Bank einigte sich mit der Regierung auf die Zahlung, um einem Verfahren unter anderem wegen Verletzung der gegen Kuba und Sudan verhängten Sanktionen zu entgehen.

Das teilte das US-Finanzministerium  mit. Die mit der Bank erzielte «gütliche Einigung» decke «offenkundige Verstösse» in den Jahren 2005 bis 2010 gegen Sanktionen ab, die von der US-Regierung gegen Kuba, den Sudan sowie den früheren liberianischen Präsidenten Charles Taylor verhängt worden waren.

JPMorgan habe ausserdem gegen das Programm zur Bekämpfung des Terrorismus verstossen, erklärte das Ministerium weiter.

(rcv/kgh/sda)