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US-Exporte brechen ein, Handelsbilanzdefizit wächst

Die USA leiden auch unter das schwächere Wachstum in China und die Schuldenkrise in Europa. (Bild: Keystone)

Die USA haben im Oktober den deutlichsten Export-Rückgang seit Januar 2009 verzeichnet. Das Defizit in der Handelsbilanz erhöhte sich deutlich.

Veröffentlicht am 11.12.2012

Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im Oktober gewachsen. Im Monatsvergleich stieg der Fehlbetrag um 1,9 Milliarden auf 42,2 Milliarden US-Dollar, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte.

Volkswirte hatten mit einem etwas höheren Defizit von 42,7 Milliarden Dollar gerechnet. Allerdings wurde der Fehlbetrag vom September von ursprünglich 41,5 Milliarden auf 40,3 Milliarden Dollar korrigiert. 

Die Exporte der US-Unternehmen brachen im Oktober so stark ein wie seit fast vier Jahren nicht mehr. Sie fielen um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 180,5 Milliarden Dollar, so das Handelsministerium. Das ist der deutlichste Rückgang seit Januar 2009. 

Als Gründe dafür gelten das schwächere Wachstum in China und die Schuldenkrise in Europa. Die US-Importe schrumpften um 2,1 Prozent auf knapp 223 Milliarden Dollar. Das ist der niedrigste Wert seit April 2011.

(tno/sda/awp)

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