Die Differenz zwischen Exporten und Importen stieg auf gut 53 Milliarden Dollar. Experten hatten mit einem Fehlbetrag von 48 Milliarden Dollar gerechnet. Im Mai betrug das Defizit 50,83 Milliarden Dollar. Die Ausfuhren sanken von Mai auf Juni um 2,3 Prozent auf 170,86 Milliarden Dollar. Die Einfuhren schrumpften gleichzeitig um 0,8 Prozent auf 223,92 Milliarden Dollar.

Das US-Handelsbilanzdefizit wird an den Märkten mit grosser Aufmerksamkeit beobachtet. Weil die USA mehr konsumieren als sie produzieren, muss die Lücke durch massive Kapitalzuflüsse aus dem Ausland geschlossen werden. Bleiben diese aus, droht eine Dollar-Abwertung mit entsprechenden Auswirkungen für die Weltwirtschaft.

(kgh/laf/sda)