Die Konsumentenpreise in den USA sind im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,9 Prozent gestiegen, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Dies ist die höchste Teuerungsrate seit September 2008.

Benzin, Diesel und Heizöl kosteten je ein Drittel mehr, während sich Lebensmittel um 4,7 Prozent verteuerten.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat bei ihrer Geldpolitik im Unterschied zur Europäischen Zentralbank oder der Schweizerischen Nationalbank nicht die Inflationsrate im Blick, sondern die sogenannte Kernrate. Bei dieser werden die stark schwankenden Energie- und Nahrungsmittelpreise herausgerechnet.

Die Kernrate stieg im September denn im Vergleich zum Vormonat auch nur um 0,1 Prozent.

(tno/rcv/sda)