Die US-Amerikaner haben ihren Konsum im Juni gesteigert. Die Ausgaben dafür kletterten um 0,4 Prozent, wie das Handelsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet, nachdem die Konsumenten ihre Ausgaben im Mai um 0,4 Prozent ausgeweitet hatten.

«Die Entwicklung von Einkommen und Ausgaben ist insgesamt stabil, was auf die robuste Lage am Arbeitsmarkt zurückzuführen ist», erklärte Helaba-Ökonom Ulrich Wortberg. Der private Konsum in den USA steht für gut zwei Drittel der Wirtschaftskraft und entscheidet damit auch über das Wohl der Konjunktur.

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Nahe an Vollbeschäftigung

Die Arbeitslosenquote in den USA lag zuletzt bei 4,9 Prozent, womit die von der Notenbank angestrebte Vollbeschäftigung praktisch erreicht ist.

(sda/gku/hon)