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Konjunktur

US-Schuldenkrise: Fitch rasselt mit dem Säbel

Neuer Ärger für Barack Obama - diesmal von der Ratingagentur Fitch. (Bild: Keystone)

Das hat Barack Obama gerade noch gefehlt: Heben die USA die Schuldenobergrenze nicht an, droht eine Ratingagentur dem Land mit einem Downgrade.

Veröffentlicht am 27.02.2013

Die US-Ratingagentur Fitch droht den USA mit einer Herabstufung der Bonität. Sollte die Schuldenobergrenze nicht zügig angehoben werden, werde Fitch das Land voraussichtlich schlechter bewerten, teilte die Agentur mit.

Ende Dezember war es Demokraten und Republikanern gelungen, den Sturz der USA von der sogenannten Fiskalklippe zu verhindern. Mittlerweile geht es um die Anhebung der Schuldenobergrenze, die derzeit bei etwa 16,4 Billionen Dollar liegt. Blockieren die Republikaner eine Anhebung, droht der Regierung die Zahlungsunfähigkeit.

Die automatischen Ausgabenkürzungen, die ab Freitag greifen, sowie die Einstellung staatlicher Dienstleistungen führten dagegen nicht zu einer Änderung der Benotung, teilte Fitch weiter mit. Die Agentur hat die Top-Bewertung der USA bereits mit einem negativen Ausblick versehen. Im August 2011 hatte S&P als erste der drei führenden Agenturen den Vereinigten Staaten die Topbonität entzogen.

Die automatischen Kürzungen wurden 2011 vereinbart. Sie sollten bewusst drakonisch ausfallen, um die Abgeordneten zu einer Beilegung des Haushaltsstreits zu zwingen. Es geht um Einsparungen in Höhe von 85 Milliarden Dollar allein für das restliche Fiskaljahr 2013, das noch bis zum 30. September läuft.

(muv/tno/sda)

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