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US-Verbrauchervertrauen bricht ein

Einkaufen in Oklahoma City: Das Vertrauen der Verbraucher in den USA sinkt und sinkt. (Bild: Keystone)

Riesiger Schritt nach unten: In den USA ist das Verbrauchervertrauen im August regelrecht eingebrochen. Es befindet sich nun auf dem schlechtesten Stand seit mehr als zwei Jahren.

Veröffentlicht am 30.08.2011

Weit unter den Erwartungen: In den USA ist das Verbrauchervertrauen im August weit nach unten gefallen. Der Index sei von revidiert 59,2 (zuvor: 59,5) Punkten im Vormonat auf 44,5 Punkte gefallen, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board in Washington mit.

Einen niedrigeren Wert hatte das Barometer zuletzt im April 2009 ausgewiesen. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 52 Punkten gerechnet.

Die amerikanischen Konsumenten schätzten offenbar sowohl ihre aktuelle Lage als auch die weiteren Aussichten schlechter als bisher ein. Vor allem die Kurseinbrüche an den Aktienmärkten und Rezessionsängste scheinen auf die Stimmung gedrückt zu haben.

Die wichtigsten US-Aktienindizes gingen nach der Nachricht mit leichten Verlusten in den Handel. Das Konsumentenvertrauen gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

(tno/rcv/awp/sda)

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