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Arbeit
US-Wirtschaft schafft weniger Jobs

Fabrikarbeiter in Kentucky: Ist der Boom am US-Arbeitsmarkt vorbei?   Bloomberg

Im März hat die amerikanische Wirtschaft nur halb so viele Jobs kreiert wie erwartet. Damit wächst die Chance, dass sich die Fed mit der Zinswende Zeit lassen wird.

Veröffentlicht am 03.04.2015

Die US-Wirtschaft hat im März nur gut halb so viele Stellen geschaffen wie erwartet. Ihre Zahl stieg um 126'000 und damit so schwach wie seit Ende 2013 nicht mehr, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Zuvor lag der Zuwachs zwölf Monate in Folge über der Marke von 200'000 - die längste Boomphase seit mehr als zwei Jahrzehnten. Von Reuters befragte Ökonomen hatten diesmal einen Zuwachs von 245'000 erwartet.

Arbeitslosigkeit bleibt tief

Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 5,5 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit sechseinhalb Jahren.

Die unerwartet schlechten Arbeitsmarktdaten nähren Spekulationen, wonach sich die US-Notenbank mit ihrer Zinswende Zeit lassen wird. Bislang rechnen die meisten Experten damit, dass die Fed den Leitzins frühestens ab Jahresmitte wieder anheben wird. Er liegt auf dem historischen Tief von null bis 0,25 Prozent.

(reuters/gku)

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