Der an den Finanzmärkten viel beachtete Service-Index des Institute for Supply Management (ISM) fiel im Juli auf 52,7 von 53,3 Zählern im Juni, wie das Institut am mitteilte.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 53,6 Punkte gerechnet. Das Barometer fiel auf den den tiefsten Stand seit Februar 2010, liegt damit aber weiter über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Das Neugeschäft der Firmen stieg langsamer als zuletzt und sie stellten unter dem Strich nicht mehr so viel Personal ein wie im Juni.

Ebenfalls verschlechtert hat sich im Juni die Auftragslage der US-Industrie. Die Bestellungen seien im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent gefallen nach einem Plus von 0,6 Prozent im Mai, teilte das Handelsministerium in Washington mit. Analysten hatten für Juni mit einem Minus von 0,7 Prozent gerechnet.

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Vor allem im Verkehrsbereich gab es ein kräftiges Minus von fast neun Prozent. Klammert man diese Sparte aus, kletterten die Industrieorders sogar um 0,1 Prozent.

Experten befürchten, dass die US-Wirtschaft langsamer wieder in den Tritt findet als erhofft. Pessimisten warnen sogar vor einem Rückfall in die Rezession.

(cms/sda)