In den USA ist die Beschäftigung im Privatsektor im Monat August etwas schwächer gestiegen als erwartet. Im Monatsvergleich sei die Zahl der Beschäftigten um 91'000 geklettert, teilte der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) in Washington mit. Ökonomen hatten mit einem etwas stärkeren Zuwachs um 100'000 Beschäftigte gerechnet.

Zudem wurde der Anstieg im Vormonat etwas geringer als bislang ausgewiesen. Anstatt eines Stellenzuwachses von 114'000 ergibt sich nun ein Plus von 109'000 Stellen. Die offiziellen Arbeitsmarktdaten für August wird das US-Arbeitsministerium an diesem Freitag veröffentlichen. Die APD-Daten gelten als Indikator hierfür.

US-Industrie: Mehr Auftragseingänge im Juli

Die Auftragseingänge der US-Industrie stiegen im Juli stärker als erwartet. Im Monatsvergleich sei das Ordervolumen um 2,4 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium in Washington mit.

Ökonomen hatten einen Zuwachs um 2,0 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Aufträge noch um revidierte 0,4 Prozent gesunken. Zunächst war ein Rückgang von 0,8 Prozent ermittelt worden. Ohne Berücksichtigung der schwankungsanfälligen Aufträge für Transportgüter stiegen die Aufträge um 0,9 Prozent.

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Einkaufsmanagern-Stimmung über den Erwartungen

Die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Region Chicago trübte sich im August weniger stark ein als erwartet. Der entsprechende Index sei von 58,8 Punkten im Vormonat auf 56,5 Punkte gefallen, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung mit. Volkswirte hatten einen deutlicheren Rückgang auf 53,3 Punkte vorausgesagt.

Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

(tno/rcv/awp)