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USA-Reisende müssen sich auf Checks gefasst machen

US-Flughafenpersonal: Sie schauen ab dieser Woche noch genauer hin. Getty

Ab dieser Woche gelten schärfere Sicherheitsregeln für Flüge in die USA. Passagiere müssen Wartezeiten in Kauf nehmen.

Veröffentlicht am 25.10.2017

Flugreisende in die USA müssen sich ab Donnerstag auf schärfere Sicherheitschecks einstellen. Mit den neuen Massnahmen soll ein Verbot von Laptops und anderen tragbaren Computern in der Kabine vermieden werden. Auf die Passagiere kommen unter anderem kurze Sicherheits-Befragungen zu, wie mehrere Fluggesellschaften mitteilten. Die US-Regierung hatte die schärferen Bestimmungen im Juni eingeführt und löste damit das Verbot von Laptops ab, das zeitweise für bestimmte Flughäfen in mehreren nordafrikanischen und arabischen Ländern galt.

Die Lufthansa-Tochter Swiss forderte Kunden auf, mindestens anderthalb Stunden vor Abflug einzuchecken. Der Generaldirektor der Vereinigung der asiatisch-pazifischen Fluggesellschaften Andrew Herdman sagte, ein weltweit einheitliches Sicherheitskonzept sei besser als Anforderungen, die nur für bestimmte Regionen gälten. «Das ist nichts positives», fügte er dazu. «Es macht alles komplexer.» Eine Sprecherin der US-Luftaufsicht lehnte es ab, über die einzelnen Änderungen zu sprechen.

 (reuters/mbü/gku)

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