Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der vergangenen Woche auf den niedrigsten Stand seit viereinhalb Jahren gefallen. Dies sind positive Nachrichten für den amtierenden Präsident Barack Obama, der sich bei der Präsidentenwahl am 6. November gegen seinen Herausforderer Mitt Romney durchsetzen muss.

Laut den heute veröffentlichten Daten des Arbeitsministeriums sank die Zahl der Erstanträge in der Woche um 30'000 auf 339'000. Im September hatten die Arbeitsgeber zwar nur rund 114'000 neue Arbeitsplätze, die Arbeitslosenquote sank jedoch deutlich auf 7,8 Prozent, den niedrigsten Stand seit der Amtsübernahme Obamas.

Nach Veröffentlichung dieser überraschend positiven Arbeitslosenquote preschte der frühere General-Electrics-Chef Jack Welch mit einem Fälschungsverdacht vor: «Unglaubliche Jobzahlen... diese Chicago-Jungs sind zu allem bereit... können nicht diskutieren, daher ändern sie die Zahlen», schrieb der Ex-Konzernchef beim Kurznachrichtendienst Twitter. Angesichts der Lage der Wirtschaft würden die Zahlen «nicht richtig riechen», sagte Welch später dem Fernsehsender Fox News. 

(tno/rcv/sda)

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